Gropiusstädter Sonntagsmaler

Die Gruppe, zu der heute 15 Frauen und 2 Männer gehören, wurde 1975 gegründet.

Sie entstand aus einem Kurs der Otto-Suhr-Volkshochschule Neukölln, der zunächst von der Malerin Brigitte Krüger geleitet wurde. Ursula Hegewald, eine der erfolgreichsten Schülerinnen, übernahm den Kurs 1979 nach dem plötzlichen Tod der Dozentin Brigitte Krüger. Nach mehreren Jahren „Kursarbeit“ verselbständigte sich die Gruppe als „Gropiusstädter Sonntagsmaler“.

1982 übernahm Hannelore Tramper die Leitung, und gemeinsam wurden erfolgreiche Projekte gestaltet:
Gemeinschaftsbild Neukölln-Poster sowie zwei Berlin-Bücher mit Motiven aus den vorangegangenen Kalendern mit Texten von Herrn Arnulf Kriedner, ehemaliger Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, und Frau Hannelore Tramper.

Für den Zoo Berlin haben wir gemeinschaftlich drei verschiedene großformatige Bilder gemalt, von denen Poster gedruckt wurden; die Erlöse aus dem Verkauf gingen als Spende an den Zoo Berlin.
Anfang 1998 übergab Hannelore Tramper (Daxi) aus gesundheitlichen Gründen im Einvernehmen mit den Mitgliedern die Gruppenleitung an Doris Pfundt.

Wir malen naiv und fotorealistisch in Öl und Acryl, sowie mit Aquarell- und Pastellfarben, Bleistift und Feder, so dass auch die Palette der Motive vielfältig ist.

Gemalt wird nach Fotos, Phantasie und eigenem Erleben – jeder wie er ’s mag.
Unsere Bilder, die sich teilweise auch auf Karten wiederfinden, zeigen wir auf Ausstellungen und auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt in Berlin-Neukölln.

1986 fand eine Präsentation unserer Bilder bei der Parlamentarischen Gesellschaft in Bonn statt.

Seit 35 Jahren geben wir in Eigenregie einen Kalender heraus, der sich großer Beliebtheit erfreut und u. a. im KaDeWe verkauft wird.
Der erste Kalender „Auch das ist Berlin“ erschien 1981, seit 1999 nun mit dem Titel „Kenn’ Se Berlin und drum ’rum?“

Ein weiteres Gemeinschaftsprojekt 2005 war die Bemalung eines Buddy-Bären für den Magischen Zirkel Berlin e. V., Möckernstraße 68 Aufgang A, 10965 Berlin.

2007 entstand ein Projekt durch die Initiative des Bürgermeisters der Gemeinde Schönefeld, Herrn Dr. Udo Haase:
Idee war es, den Ort Diepensee und Teile von Selchow in Brandenburg südlich von Berlin vor der Umsiedlung in Bilder zu fassen. Diese großartigen, historischen Bilder sind nunmehr in einer ständigen Ausstellung im Rathaus Schönefeld zu besichtigen.

Im Herbst 2014 fand für die Gruppentreffen ein räumlicher Wechsel statt.
Nach jahrzehntelanger Verbundenheit mit dem Gemeinschaftshaus Gropiusstadt mussten die Räume, in denen unsere Gruppentreffen stattfanden, einer anderweitigen Nutzung zur Verfügung gestellt werden.
Ein neues Domizil fanden wir in der alten Dorfschule in Rudow.
Als Mitglieder des Vereins „Alte Dorfschule Rudow e. V.“ können wir nun ab 2015 einen „Neuanfang“ starten.

Unsere Bilder wurden in den vergangenen Jahren in regelmäßigen Ausstellungen vielerorts in Berlin gezeigt.

Kontakt:
Doris Pfundt,
Altrader Weg 22,
12355 Berlin, Tel. 030 – 663 43 33,
Fax 030 – 664 42 98
E-Mail: info@berlin-mineralien.de